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KAE, GSA/110.23 :: Wann man des Wolffs gedenckt, so ist er da. (Einzelstück)

Identifikation

KAE, GSA/110.23

Wann man des Wolffs gedenckt, so ist er da.
ca. 1625 – ca. 1678

110.23: Datum der Herausgeber." Daniel Meißners/ P. L. C. Sciagraphia Cosmica, Oder: Eigentliche Abbildung/ Achthundert der mehrentheils vornehmsten Städte/ Vestungen und Schlösser/ so allenthalben in allen Theilen der Welt berühmt sind: Deren jeglichen schöne Emblemata, auch Lateinisch und Teutsche Verse ... beygefüget worden (Pars Tertia): Darinen das dritte 100 Stätt, Vestung, Schlösser ... Littera C — [Nürnberg]: P. Fürst Excu, 1678 [VD17 3:302366Y]

Einzelstück

1

Bild

10x15

Inhalt und innere Ordnung

110.23: Motto über dem Bild: "Wann man des Wolffs gedenckt, so ist er da." Daneben Seitenzählung "C54".

Wir blicken auf das Städtchen Laupen, das mit einer Stadtmauer umgeben ist. Der Name ist oberhalb des Städtchens als "Laupen in Schweitz." angegeben. Links des Städtchens sehen wir in eine Stube, in der zwei Herren sitzen, ein dritter kommt von aussen dazu. Am Fenster lauert draussen ein Wolf.

Unter dem Bild das Distichon: "Ut lupis in fabula: sic quando est mentio facta." (Wie der Wolf in der Fabel, wenn er im Geiste ist, dann wird jener Wolf erscheinen und kommen.)

Darunter die deutsche Übersetzung: "Wenn man des Wolffs gedencket ja, (Sagt man gar recht:) so ist er da. Bissweilln gdenckt man eins ohn gefehr. Jm Gdecken tritt er schon daher."

Meisner, Daniel (1585–1625)
Kupferstich
Zugangs- und Benutzungsbestimmungen

öffentlich

Beschreibstoff: Papier

Verzeichnungskontrolle
2025-06-18 10:56:41 / peter.luethi
2026-07-09 07:41:36 / peter.luethi