Akteur:in: Freudenberger, Sigmund

Freudenberger, Sigmund

16. Jun 1745 – 15. Nov 1801

Sigmund Freudenberger (* 16. Juni 1745 in Bern; † 15. November 1801 in Bern) war ein Schweizer Maler. Sigmund Freudenberger wurde 1745 als Sohn des Berner Advokaten Gottlieb Sigmund Freudenberger geboren. Eine erste künstlerische Ausbildung erhielt er bei Emanuel Handmann in Bern. Er war ein Neffe des dilettierenden Grafikers Johann Ludwig Nöthiger. Zusammen mit Adrian Zingg setzte er seine Ausbildung von 1765 bis 1773 in Paris fort, wo er sich mit François Boucher, Jean-Baptiste Greuze, Noël Hallé, Alexander Roslin und Johann Georg Wille bekannt machte.

Zurück in Bern, liess sich Freudenberger als Porträtist und Genremaler in Öl und Pastell im Stil Lancrets und Watteaus nieder. Zudem gründete er in Bern eine private Kunstakademie. Ab 1778 dazu privilegiert, verlegte er sich erfolgreich auf gouachierte Umrissradierungen mit inszenierten Ereignissen aus dem Schweizer Landleben. Dabei orientierte er sich so weit am Pariser Geschmack, dass man ihm im Journal des Luxus und der Moden vorhielt, er habe Bouchers Mädchen in die Kleider des Oberhasli gesteckt.

Freudenberger, der zuletzt einen Schlaganfall erlitten hatte, starb 1801 in Bern.

Freudenberger, Sigmund erscheint in

 
Signatur Titel Datum Verzeichnungsstufe Sonstiges
KAE, GSA/84.28 Die verbotene Lust 1830 – 1840 Einzelstück: 1 Bild
KAE, GSA/84.29 La Leçon de Clavecin. Die Cembalostunde. 1765 – 1801 Einzelstück: 1 Bild
KAE, GSA/84.30 La Toilette Champetr (!), Die Landtoilette 1765 – 1801 Einzelstück: 1 Bild
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