| Le Pautre, Jean | |
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Le Potre |
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| 28. Jun 1618 – 2. Feb 1682 | |
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Jean Le Pautre oder Lepautre (getauft am 28. Juni 1618; gestorben am 2. Februar 1682) war ein französischer Designer und Graveur, der ältere Bruder des Architekten Antoine Le Pautre, der Vater der Kupferstecher Pierre Le Pautre und Jacques Le Pautre sowie der Onkel des Bildhauers Pierre Lepautre. Jean Le Pautre war Lehrling bei einem Zimmermann und Bauunternehmer. Neben dem Erlernen von mechanischer und konstruktiver Arbeit entwickelte er beträchtliche Fähigkeiten mit dem Bleistift. Jean Le Pautre, Blick auf das Becken von Latone in den Gärten von Versailles, 1678 Seine Entwürfe, zahlreich und inhaltlich überschwänglich, bestanden hauptsächlich aus Decken, Friesen, Kaminstücken, Türöffnungen und Wanddekorationen. Er entwarf außerdem Feuerhunde, Sideboards, Schränke, Konsolentische, Spiegel und andere Möbelstücke. Le Pautre war lange Zeit in der Manufaktur Gobelins beschäftigt. Seine Arbeit ist oft sehr flamboyant und aufwendig. Er verwendete häufig Amorini und Swags, Arabesken und Kartuschen in seinen Werken. Seine Kaminstücke hingegen waren oft schlicht und elegant. Seine gravierten Tafeln, fast 1.500 Stück, sind fast vollständig original und enthalten ein Porträt von sich selbst. [3] Er fertigte viele Entwürfe für Andre Charles Boulle an. 1677 wurde er Mitglied der Französischen Akademie als Dessignateur und Graveur. Le Pautres Tochter Marie wurde 1669 die zweite Ehefrau des Bildhauers Pierre Le Gros den Älteren und Stiefmutter des dreijährigen Pierre Le Gros des Jüngeren, der wiederum das Zeichnen von Jean Le Pautre lernte. |
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| https://archiv.kloster-einsiedeln.ch/actors/4328 |

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Signatur | Titel | Datum | Verzeichnungsstufe | Sonstiges | |
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KAE, GSA/119.14 | Römische Medaillen-Trophäe. | 1630 – 1682 | Einzelstück: 1 Bild | ||
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KAE, GSA/119.15 | Brunnen in Versailles. | 1673 – 1679 | Einzelstück: 1 Bild |