| Poilly, Francois de | |
| 1623 – 1693 | |
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François Poilly, oder François de Poilly, (1623 –1693) war ein französischer Graveur. Er wurde in Abbeville geboren, als Sohn eines Goldschmieds, der ihm seine ersten Zeichenstunden gab. Er war bei dem Pariser Kupferstecher Pierre Daret in die Lehre. Poilly reiste dann nach Rom, wo er sieben Jahre lang beim Graveur Cornelis Bloemaert blieb und dort die Meisterschaft der Kunst erwarb. Er starb in Paris. Es gelingt ihm vollkommen, dass die Art von Kälte, die untrennbar mit ihr verbunden ist, völlig durch die Süße, die Sanftheit und die Schönheit des Werks vergiftet wird; durch das seltene Talent, das Poilly besaß, die Gnaden, den Adel und die Präzision der von ihm gravierten Gemälde zu bewahren; ein Vorteil, der sich daraus ergab, dass er ein ausgezeichneter Zeichner war Poilly's ist für etwa 400 Gravuren bekannt. Er ist hauptsächlich für religiöse Themen bekannt, nach Raphael, Guido Reni, Annibale Carracci, Pierre Mignard, Charles Le Brun, Nicolas Poussin, Sébastien Bourdon und Eustache Lesueur. Er fertigte die gravierten Illustrationen der zeremoniellen Gewänder der Orden an, die in "Maximilien Bullot & Pierre Hélyots Histoire des ordres ...", Hrsg. Nicolas Gosselin, Paris, 1719 (Google Books), erwähnt werden. |
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| https://archiv.kloster-einsiedeln.ch/actors/4327 |

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Signatur | Titel | Datum | Verzeichnungsstufe | Sonstiges | |
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KAE, GSA/119.13 | Der Evangelist Johannes. | ohne Datum | Einzelstück: 1 Bild |